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Hamburg: Eine Stadt für alle! Was will die .Arbeitsgemeinschaft Soziales Hamburg.? Die Arbeitsgemeinschaft Soziales Hamburg veranstaltet jährlich eine Konferenz zur sozialen Spaltung in Hamburg. Ihre Grundsatzerklärung kann hier heruntergeladen werden. mehr Gute Schulen Orientierungen aus evangelischer Sicht Das Pädagogisch-theologische Institut und die Evangelische Akademie der Nordelbischen Kirche haben ein Grundsatzpapier vorgelegt in dem sie Stellung zu Fragen der nötigen Umgestaltung von Schule mehr Matthias Greffrath Kanzelrede beim Politischen kirchentag in Plön Der Publizist Matthias Greffrath legt in seiner "säkularen Predigt" den Finger auf die Grundprobleme der Gegenwart und benennt Perspektiven für die Zukunft. Ein höchst lesenswerter mehr Netzwerk soziale Stadt Bertelsmann 2008 Das Netzwerk: „Soziales neu gestalten“ ist ein Zusammenschluss mehrerer Akteure in der Sozialwirtschaft. Ihr gemeinsames Fundament ist ihr Engagement für das Gemeinwohl und der Wille, mehr Armutsrisiken von Kindern Studie der Bundesregierung 2008 Ziel des vorliegenden Dossiers ist es, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, wie Kinderarmut in Deutschland wirkungsvoll reduziert werden kann und wie sich die Lebenssituation von armutsgefährdeten mehr Soziale Herkunft entscheidet über Bildungserfolg Studie der Friedrich Ebert Stiftung 2008 In jedem Land der Welt sind materielle und immaterielle Ressourcen ungleich verteilt, die Lebensbedingungen der Bürger sind unterschiedlich vorteilhaft und ihre gesellschaftlichen Positionierungen mehr Soziale Ungleichheit beim Schulstart Empirische Untersuchungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung 2008 zur Bedeutung der sozialen Herkunft und des Kindergartenbesuchs auf den Zeitpunkt der Einschulung - mit Daten mehr Gerechte Teilhabe Befähigung zu Eigenverantwortung und Solidarität Eine Denkschrift des Rates der EKD zur Armut in Deutschland, Juli 2006 mehr Gott in der Stadt EKD Text aus 2007 Mit dem hier vorgelegten Text „Gott in der Stadt“ nimmt der Rat der EKD die Debatte um die Stadt und um die neue Wahrnehmung der Religion in ihr auf. Die Studie steht in Entsprechung zu dem mehr Lebenschancen Soziale Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert aus den "Mitteilungen" des Wissenschaftszentrums Berlin, 2008 Soziale Gerechtigkeit bedeutet Gleichheit. Aber worauf bezieht sich diese Gleichheit? Anders als im statusbewahrenden Wohlfahrtsstaat mehr Unternehmerisches Handeln.. ...in evangelischer Perspektive Unter dieser Rubrik geben wir Dokumente wieder, die im Kontext der EKD-Denkschrift stehen oder / und sich mit sozialer Verantwortung der Unternehmen beschäftigen. mehr |
Gerechtigkeit und Bildung Die Gräben zwischen Reichen und Armen, Integrierten und Ausgeschlossenen in diesem Lande werden breiter. Zugleich wird die Kritik an dieser Entwicklung immer deutlicher artikuliert. Spätestens seit den Reformen der sozialen Sicherungssysteme (Agenda 2010) ist Gerechtigkeit in Deutschland zum zentralen gesellschaftlichen Thema geworden. Das Eindringen der neoliberalen Ökonomie in nahezu alle Lebensbereiche wird zunehmend kritisiert und die politische Gestaltung ökonomischer Prozesse ist wieder auf der Tagesordnung. Viele Unternehmen wollen ihre soziale Verantwortung wahrnehmen.Hier zeichnen sich Entwicklungen ab, an denen die Akademie mit ihrem Interesse am ethischen Diskurs anknüpfen kann. Sie orientiert sich dabei am normativen Begriff der sozialen Gerechtigkeit, der in der evangelischen Sozialethik als Konkretion der biblischen „Option für die Armen“ verstanden wird.Die Akademie fragt in diesem Zusammenhang, wie mehr soziale Gerechtigkeit in der Gesellschaft möglich ist und was man auf der Ebene von Stadtentwicklung und Gemeindearbeit gegen Armut und Ausgrenzung tun kann. Was wird aus dem Wohlfahrtsstaat und wie kann er finanziert werden? Wie kann das Verhältnis von Staat und Gesellschaft neu justiert werden? Wie kann der Wandel der Arbeitsgesellschaft in der Stadt und auf dem Land konstruktiv begleitet werden? Weiterhin sieht die Akademie die Aufgabe, mit den Corporate Social Responsibility-Initiativen (CSR) in der Wirtschaft ins Gespräch zu kommen und sozial- und wirtschaftsethische Konzepte zu diskutieren. Ethik ist dabei auch eine zentrale Dimension der heute zu recht wieder virulenten Bildungsthematik. Im Vordergrund steht hierzulande das Problem, dass das deutsche Bildungssystem in seinem gegenwärtigen Zuschnitt die soziale Spaltung der Gesellschaft noch verstärkt. Das haben nationale wie internationale Studien wiederholt belegt. Immer mehr Menschen haben heute keine Chance, aus dem Teufelskreis von materieller Armut und Bildungsarmut auszubrechen. Das ist in hohem Maße ungerecht und zugleich eine Katastrophe für eine alternde Gesellschaft, die alle Köpfe für ihre Weiterentwicklung braucht.
Experten fordern schon lange, dass an die Stelle des frühen Sortierens das frühe Fördern treten sollte. Die heutige Auslese durch „homogene Leistungsgruppen“ müsse durch individuelle Förderung und vielfältige Lernarrangements ersetzt werden. Schulformen anderer Länder bieten viele gute Anknüpfungspunkte für eine Reform des Bildungssystems. Grundsätzlich sollte es vom Kopf auf die Füße gestellt werden: Im Elementarbereich wirkt Bildung am nachhaltigsten und erreicht das gesamte Bevölkerungsspektrum. Dort müsste am meisten investiert werden.
Doch was in Fachkreisen längst als Konsens gilt, ist darum noch lange nicht praktisch umgesetzt. Vor diesem Hintergrund fragt die Akademie nach den Hindernissen auf dem Weg zu mehr Bildungsgerechtigkeit in einem zukunftsfähigen Bildungssystem. Können die vielerorts neu gegründeten Evangelischen Schulen Impulse für die Weiterentwicklung des Bildungssystems geben? Wie können die Integrationsleistungen des Bildungssystems insgesamt verbessert werden?
Die zentrale Bedeutung des Bildungsthemas für die Akademiearbeit ergibt sich nicht zuletzt aus dem christlichen Menschenbild. Dieses Konzept, aus dem der Bildungsgedanke allererst hervorgegangen ist, versteht den Menschen als mit schöpferischen Kräften begabtes und auf Entfaltung hin angelegtes Ebenbild Gottes. Der Mensch ist darum fähig und berufen, sich selbst und die Welt zu reflektieren und zu gestalten. Bildung meint den auf dieser Bildungsbedürftigkeit und Bildungsfähigkeit aufbauenden lebenslangen Prozess der Subjektwerdung des Menschen im Kontext seines Welt- und Gottesverhältnisses. |
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Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche Kirche in Hamburg |
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